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Wenn Ihre technischen Illustrationen im Adobe Illustrator-Format vorliegen und Sie diese zu CGM konvertieren möchten, gilt es einige Dinge zu beachten.
Adobe Illustrator verwendet den Bézierpfad, um Vektorgrafiken zu beschreiben. Jedes Element - von der einzelnen Linie bis zum Kreis oder der Kurve - landet als Bézierpfad in einer Adobe Illustrator-Datei.
Größe der Zeichnung: Es kann vorkommen, dass eine .ai Datei grafische Primitive enthält, die sich außerhalb des Randes der eigentlichen Illustration befinden. Wenn Sie die .ai Datei zu CGM konvertieren, werden diese Elemente mit konvertiert. Dies erhöht die Dateigröße.
Zudem wird dadurch die Ausdehnung der Illustration beeinflusst. Wenn eine CGM-Datei "shrink to fit" in einer SGML- oder HTML- Umgebung verwendet wird, werden diese Elemente also eine zusätzliche, unbeabsichtigte Skalierung verursachen.
Empfehlung: Außerhalb des Rahmens, der die Illustration begrenzt, sollten sich keinerlei grafische Primitiven befinden. Primitive, die diesen Rahmen überkreuzen, sollten abgeschnitten werden, so dass kein Teil außerhalb des Rahmens übrigbleibt. Es reicht nicht aus, diese Elemente mit weißen Flächen abzudecken!
Vektorisierter Text: Eine .ai Datei kann Text enthalten, der in Pfade ("Outlines") umgewandelt wurde. Dieses schließt jedoch aus, dass Hotspots auf Vektortextelementen automatisch generiert werden können.
Empfehlung: Verwenden Sie keine Outlines, wenn Sie Text als Hotspot verwenden möchten.
Überlappende Elemente: Eine beliebte Zeichentechnik bei Adobe Illustrator-Anwendern ist es, unerwünschte Elemente mit gefüllten Flächen abzudecken. In den meisten Fällen wird dies gemacht, da dies weniger Arbeit ist, als die darunterliegenden Elemente tatsächlich ab- bzw. auszuschneiden. Durch diese unsichtbaren Elemente wird jedoch die Dateigröße beträchtlich aufgebläht.
Besonders bedeutend ist dieser Umstand in Online-Dokumentationen, denn die unsichtbaren Elemente müssen bei jeder Öffnung der Datei erneut gelesen und gerendert werden - auch wenn sie letztendlich unsichtbar bleiben. Empfehlung: Wegen der Performance und der Komplexität der Dateien, sollte es möglichst unterlassen werden, Primitive durch weiße Flächen abzudecken.
Farben: Die meisten CGM Profile kennen das Konzept der Farbverläufe nicht. Das heißt, dass Farbverläufe in einfachere Formen, wie z.B. Bézierpfade umgewandelt werden müssen, wobei jeder Pfad eine geringfügig andere Füllfarbe hat.
Typischerweise werden zwischen 50 und 255 Bézierpfade gebraucht, um solch einen Farbverlauf annähernd darzustellen. Das führt dazu, dass die Dateigrößen in CGM beträchtlich vergrößert werden. Ein anderer Nebeneffekt besteht darin, dass die resultierende CGM-Datei sehr große Mengen an Bézierkurven enthält. Dies kann zu Probleme bei solchen CGM-Anwendungen führen, die Bézierpfade nicht sehr gut unterstützen.
Empfehlung: Nutzen Sie einfache Farben statt Farbverläufe.
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