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Ein typisches Charakteristikum des Alias-Effektes ist die treppenförmige Darstellung von schrägen Kanten innerhalb eines Rasters.
Während man einen Vektor beliebig in jede Richtung skalieren kann, ist das bei seiner Darstellung im Raster nicht möglich. Um so niedriger die Auflösung, desto deutlicher sind einzelne Treppenstufen erkennbar. Diese Treppenstufen treten bei Bildobjekten besonders an deren Rand auf.
Es kann auch vorkommen, dass kleinere Objekte nur teilweise dargestellt werden oder sogar ganz fehlen. Diesen Effekt nennt man Aliasing-Effekt.
Um diesen Effekt zu minimieren, wurden Anti-Aliasing-Verfahren entwickelt. Ihr Ansatz ist es, den starken Kontrast zwischen den Farben zweier benachbarter Pixel zu verringern, von denen einer zum Bildobjekt gehört und der andere nicht. Für einen darzustellenden Pixel wird dazu ein Farbwert bestimmt, der ein Mittelwert zwischen den Farbwerten seiner benachbarten Pixel darstellt. Dadurch kann eine optische Kantenglättung erreicht werden.
Beim Export einer Vektorgrafik in ein Rasterformat, z. B. Tiff oder PNG, wenden Zeichenprogramme wie IsoDraw ein Anti-Aliasing- Verfahren an. Um ein optimales Ergebnis zu erzielen, muss für das Zielformat eine ausreichend hohe Anzahl von Farben bzw. Graustufen gewählt werden.
Es empfiehlt sich daher, Größe und Auflösung beim Rasterexport bereits so zu wählen, wie sie für die spätere Anwendung (z. B. auf Webseiten) benötigt werden. Weiter sollte beachtet werden, dass bei der Vergrößerung von Rastergrafiken, auf die ein Anti-Aliasing-Verfahren angewendet wurde, das Ergebnis unschärfer wird.
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