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Mittlerweile sind verschiedene Lösungen am Markt, um Rasterdaten wie eingescannte Konstruktionszeichnungen oder manuell erstellte technische Illustrationen zu vektorisieren. Was für Schwierigkeiten können dabei auftreten?
Vektorisierungsprogramme erzeugen aus Rasterdaten Vektordaten. Diese sind von der Datenmenge sehr klein und lassen sich verlustfrei skalieren. Zudem können diese Daten einfacher bearbeitet und verändert werden.
Der Vektorisierungsprozess ist ein sehr komplexer Prozess. Dies spiegelt sich in den zahlreichen Optionen einer solchen Software wieder. Mit diesen Optionen ist es möglich, sich dem angestrebten Ergebnis so gut wie möglich zu nähern, denn das Ergebnis letztendlich immer nur eine Annäherung.
Ein wesentlicher Unterschied bei den Optionen ist aber die Art der Linienerzeugung. Dabei gibt es zwei Einstellungen: Verfolgung der Pixelkanten oder Verfolgung des Pixelzentrums.
Bei der Verfolgung der Pixelkanten werden gefüllte Flächen als Linien erzeugt. Mit dieser Methode werden unnötig viele Daten angelegt. Außerdem sind diese Daten sehr schwer zu bearbeiten. Die Verfolgung des Pixelzentrum erzeugt Daten, die dem Aufbau einer Liniengrafik entsprechen.
Bei dieser Methode werden wirkliche Linien im Zentrum der Pixelzüge erzeugt. Die folgende Grafik verdeutlicht beide Methoden, links Verfolgung der Pixelkanten, rechts die des Zentrums:

Für die weitere Verwendung der erzeugten Dateien ist es also ratsam, die Option die Verfolgung des Pixelzentrums zu wählen.
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