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"Joint Photographic Experts Group". Ein Rasterformat, das speziell auf Internetseiten häufig verwendet wird.
Das JPEG Kompressionsverfahren wurde von der "Joint Photographic Experts Group" erstellt. JPEG eignet sich vor allem für Graustufen- und Farbbilder. Bei Schwarz-Weiß-Bildern (Bitmaps) sind PNG oder TIFF mit Fax Group 4 Komprimierung besser geeignet.
Es gibt verschiedene Kompressionsverfahren, die alle das Ziel haben, die Dateigröße zu minimieren. Je kleiner die Dateigröße ist, desto schneller lassen sich die Dateien im Internet anzeigen bzw. übertragen. Gängige Kompressionen für das Internet sind neben JPEG auch GIF und PNG.
Grundsätzlich teilen sich alle Kompressionsverfahren in zwei Bereiche auf: Die verlustfreien Kompressionen und die verlustbehafteten Kompressionen. Verlustfreie Kompressionen stellen das Bild nach der Dekomprimierung so wieder her, wie sie vor der Kompression aufgebaut waren. Verlustbehaftete Kompressionen bewirken einen Qualitätsverlust, der nicht rückgängig zu machen ist.
JPEG Kompression ist eine verlustbehaftete Kompression. Was bedeutet das für die Bildqualität?
JPEG entfernt Daten aus Bildbereichen, um die Verkleinerung der Datei zu erreichen. Über die Optionen beim Export können Sie einstellen, wie stark dies durchgeführt werden soll. Generell kann eine gewisse Menge an Daten entfernt werden, die bei oberflächlicher Betrachtung nicht auffällt.
Um jedoch eine akzeptable Dateiverkleinerung zu erreichen, muss oft eine Einstellung gewählt werden, die sehr auffällig ist. Die Bildqualität wird schlecht. Dies ist oft bei Bildern, die Himmel mit Wolken darstellen, zu erkennen: Der Übergang blau zu weiß wirkt dann eher gestuft als gleichmäßig. Auch bei Screenshots ist dieses Phänomen oft festzustellen. Dialogboxen wirken um Bereiche, die Text enthalten, verwaschen und farblos.
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