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Hier erhalten Sie die kurze Zusammenfassung eines Artikels von Bruce und Amy Gooch, Peter-Pike J. Sloan, Peter Shirley und Richard Riesenfeld zum Thema "Interaktive Technische Illustration".
Eine gerenderte Darstellung ist eine Abstraktion, die bestimmte Eigenschaften begünstigt, beibehält oder sogar betont, während sie andere, die nicht im Mittelpunkt des Interesses stehen, unterdrückt oder auslässt. Bisher befassen sich die meisten Rendering-Projekte in der Computergrafik mit Fotorealismus, d.h. sie versuchen ein Bild zu produzieren, das wie eine hochqualitative Fotografie aussieht.
Dieses löbliche Ziel ist in vielen Bereichen nützlich und angemessen, doch nicht in der Technischen Illustration, wo es in erster Linie darum geht, die Struktur und die technische Information zu erläutern. Dafür benötigt man eine andere Art der Abstraktion, in der die technische Kommunikation im Mittelpunkt steht. Dabei sollen jedoch die Kunst und das Erscheinungsbild als wesentliche Instrumente erhalten bleiben.
Arbeiten an mit Computern erstellten technischen Illustrationen haben sich bisher meist auf statische Bilder konzentriert und dabei nicht alle Techniken einbezogen, mit denen man von Hand gefertigte technische Illustrationen bearbeiten kann.
In diesem Aufsatz wird ein Musterbeispiel für die Darstellung technischer Illustrationen in dynamischen Umgebungen präsentiert. Die Darstellungsumgebung bezieht alle Vorteile computergenerierter technischer Illustrationen ein, wie z.B. ein klareres Bild der Form, Struktur und Materialkomposition als traditionelle Methoden der Computergrafik. Zudem beinhaltet es die dreidimensionale interaktive Stärke moderner Darstellungssysteme.
Dies wird durch die Verwendung von neuen Algorithmen für das Echtzeitzeichnen von Silhouettenkurven erreicht. Diese Algorithmen lösen eine Reihe der Probleme vorheriger Methoden. Wir beziehen aktuelle nicht-fotorealistische Belichtungsmethoden ein und erweitern diese mit neuen Schattierungsalgorithmen. Letztere basieren auf von Künstlern akzeptierten Techniken und Studien über die menschliche Wahrnehmung.
Diesen Aufsatz, alle Bilder sowie ein mpeg Videoclip finden Sie unter http://www.cs.utah.edu/~bgooch/ITI/.
Der Aufsatz ist nur in englischer Sprache verfügbar.
Die Autoren:
Name: Bruce Gooch, Amy Gooch University of Utah School of Computing Adresse: 50 South Campus Drive, Room 3190, Salt Lake City, UT 84112
e-Mail: bgooch@cs.utah.edu, gooch@cs.utah.edu
Bruce Gooch
ist Student im Aufbaustudium der Informatik an der University of Utah. Er hat für Ford und Bacon and Davis, Inc. gearbeitet und dabei Forschungen in den Bereichen zeitabhängiger dreidimensionaler magnetischer Felder und der Voraussage von Korrosionsmängeln an Gas- und Ölpipelines durchgeführt. Bruce besitzt einen Bachelor-Degree in Mathematik und einen Masters' Degree in Informatik der Universität von Utah.
Bruce ist Stipendiat der National Science Foundation. Zudem ist er Autor von über einem Dutzend Forschungsarbeiten und technischer Berichte über Non-Photorealistic Rendering (NPR). Er ist Co-Autor des Buches "Non Photorealistic Rendering", das 2001 beim Verlag A.K. Peters erschienen ist. Seine derzeitigen Forschungsaktivitäten befassen sich primär mit der Verwendung des Non-Photorealistic Rendering zur Vermittlung von Form, Struktur und Materialeigenschaften in automatisch gezeichneten Illustrationen.
Amy Ashurst Gooch
betreibt Forschung für die Visual Simulation Group der School of Computing an der Universität von Utah. Amy hat einen Bachelor Degree in Technischer Informatik und einen Maters' Degree in Informatik der Universität von Utah. Im Zuge ihres Masters Degrees untersuchte sie interaktive, nicht-fotorealistische technische Illustration als ein neues Rendering-Paradigma. Sie referierte bei den SIGGRAPH-Kursen 1998 und 1999 über Non-Photorealistic Rendering und ist zudem Co-Autorin des ersten Buches auf diesem Gebiet, welches 2001 vom Verlag A.K. Peters herausgegeben wurde. Ihre momentanen Forschungen befassen sich mit der visuellen Wahrnehmung von Maßstab und Tiefe in eindringenden Umgebungen.
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