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Am 4. und 5. Juni dieses Jahres fanden sich die Mitglieder des CGM Open Konsortiums (http://www.cgmopen.org) in Frankfurt zu einem technischen Meeting ein. Die diesjährige Veranstaltung wurde von ITEDO Software ausgerichtet. Fast alle Mitglieder des Konsortiums haben entweder persönlich oder via Konferenzschaltung daran teilgenommen.
Zu den behandelten Themen gehörten Diskussionen über neues Lehrmaterial, das zum Thema WebCGM entwickelt werden soll, Interoperabilität und das WebCGM Document Object Model (DOM).
Das Konsortium wird ein neues Seminar für die XML Konferenz in Baltimore im Dezember vorbereiten, dass praxisorientierter sein soll als das vorhergegangene. Den Teilnehmern werden detaillierte Informationen darüber vermittelt, wie WebCGM für sie arbeiten kann. Behandelt werden zahlreiche Themen, u.a. die Erstellung von WebCGMs mit grafischen Objekten, die Integration von WebCGMs in Internetseiten, das Erstellen von Links zwischen Text und grafischen Objekten und Einzelheiten zur Navigation mit WebCGM. Die Teilnehmer werden lernen, wie man einen einfachen Ersatzteilkatalog mit WebCGM und HTML erstellt. Lauffähige Beispiele werden auf CD zur Verfügung gestellt. Das Seminar wird zudem einen Überblick über die neuesten Entwicklungen rund um WebCGM geben, inclusive Stylable WebCGM und dem WebCGM DOM. Zu guter Letzt wird denjenigen Hilfestellung angeboten, die sich für ihre Projekte zwischen SVG und WebCGM entscheiden müssen. Das Seminar wird von Dieter Weidenbrück und wahrscheinlich noch weiteren Referenten aus der CGM Open Gemeinschaft gehalten.
Die Diskussion über Interoperabilität führte zu einer Reihe signifikanter Entscheidungen, die in Kürze veröffentlicht werden. Im Wesentlichen möchte das CGM Open Konsortium den Anwendern Hilfe anbieten, die Probleme damit haben, ihre CGM-Dateien von einem Programm zu einem anderen zu bringen, indem es den Nutzern kontrollierten Kontakt zum involvierten Hersteller verschafft. Dadurch wird gewährleistet, dass die CGM-Anwender innerhalb eines kurzen Zeitraums qualifizierte Antworten auf ihre Fragen erhalten.
Während der Diskussion um die DOM-Thematik fand man heraus, dass das Konsortium seine Aktivitäten in zwei Bereiche aufteilen müsse: Das CGM DOM, um den Zugang zu Objekten zu kontrollieren und CGM Style Sheets, um die Objekte zur Laufzeit zu manipulieren. Das CGM DOM wird den Anwendern helfen, grafische Objekte zu erkennen und darauf zuzugreifen, während die Style Sheets zur Kontrolle des Erscheinungsbildes des Objekts verwendet werden können. Beispielsweise könnte eine Funktion wie document.GetObjectByID("myObj1") verwendet werden, um ein grafisches Objekt namens "myObj1" zu identifizieren und dann könnte ein Stil wie z.B. "stroke-color='255,0,0' " oder ähnlich mit diesem Objekt verbunden werden. Die Arbeit an diesen Themen wird in den folgenden Monaten durchgeführt und die Ergebnisse auf der XML Konferenz in Baltimore präsentiert.
Das Treffen hat klar demonstriert, dass sowohl die Hersteller als auch die Anwender von CGM ein Interesse daran haben, den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen, um CGM als stabiles und zuverlässiges Format für Webumgebungen weiter zu etablieren.
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